Neueröffnung
Virtual.Aero

Überrascht stellte die Fan-Gemeinde um den 360° Lock-On Simulator der virtual-
Aero vor acht Wochen fest, dass das Simulationszentrum geschlossen wurde. Der Grund ist einfach, das Zentrum wurde umgebaut. Das Augenscheinlichste ist der Themenwechsel, die Militärfliegerei wurde verlassen und man baut jetzt auf ein Airrace, welches an das Red-Bull Airrace angelehnt wurde.

Der Themenwechsel zog aber nicht nur eine Umdekoration mit Exponaten mit sich, die Extra Aircraft zur Verfügung stellte, sondern auch einen Umstieg von dem Lock-On Simulator auf den FS 2004. Gründe für den Themen- und Simulatorwechsel war einerseits, dass das Virtual.Aero Zentrum nun auch familientauglich ist. Hier tat man sich in der Vergangenheit etwas schwer. Der andere Grund lag darin, dass man bei Lock-On sich schlecht orientieren konnte und außer Wolken und Nebel nicht viel gesehen hatte. Durch das Luftrennen, welches in Bodennähe stattfindet, ist die Orientierung, was oben und unten ist, einfacher und es sind auch unkompliziert Ausflüge möglich, um sich die Szenerie anzuschauen, was gerade bei Neulingen für ein erstes Kennenlernen so schnell zu einem persönlichen positiven Einsteigereffekt führt.

Für 3,00 Euro pro Flug kann man sich für ein Rennen einschreiben. (Das kann sogar vor dem Besuch online geschehen). Auf einem im Aussehen einer An- und Abflugtafel angelehnten Bildschirm kann man die einzelnen Durchgänge mit den freien und belegten Plätzen sehen und wann diese Rennen aufgerufen werden. Ein Rennen findet dabei in verschiedenen Locations statt. In unserem Einweihungsflug, den ich mit dem Bürgermeister der Gemeinde Ahaus, Herrn Felix Büter, dem Geschäftsführer von Tobit, Tobias Groten und Walter Extra, Erbauer der echten Extra 300S, als Renngegnern fliegen durfte, flogen wir in Las Vegas, in der bekannten Standard-Szenerie des FS2004 in der Dämmerung.

Nachdem unser Flug aufgerufen wurde, wurden wir erst einmal im Briefingraum auf den Flug vorbereitet. Insbesondere wird der Kurs durchgesprochen. Es gibt ein Starttor, welches mit maximal 120 Knoten durchflogen werden muss. Nur dann fängt die Rennzeit an zu laufen. Danach kommen neun Zielmarken, die im Normalflug, linker Messerfluglage, rechter Messerfluglage oder im Rückenflug durchflogen werden müssen. Sobald das Zieltor durchflogen wird, wird die Zeit gestoppt. Für eine falsche Fluglage beim Durchfliegen der Tormarken gibt es jeweils 2 Sekunden Zeitmalus. Da man zu zweit fliegt, wobei man jederzeit im Flug durch einen einfachen Kippschalter die Flugkontrolle übergeben kann, sollte der jeweilige Pilot- Non-Flying die noch fehlenden Tore im Auge behalten und Hinweise geben, wo sich das nächste Ziel befindet.

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