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Konzept war schon außergewöhnlich: Eine einzige Propellerturbine
in einem Geschäftsreiseflugzeug. Eine große Cargo-Tür
für ein Executive-Modell. Ein Design für alle Anwendungsbereiche,
praktisch das Schweizer Taschenmesser unter den Business Aircraft.
Konnte das alles zusammen gutgehen?
Fast 10 Jahre nach dem Verkaufsstart der Pilatus PC-12 kann man
diese Frage getrost mit „Ja“ beantworten. Im Januar
wurde einem amerikanischen Kunden die Baunummer 600 ausgeliefert,
und damit hatte das 500’ste Flugzeug mit der Bezeichnung
„PC-12“ seinen Besitzer gefunden. Das klingt vielleicht
nicht nach großen Zahlen (immerhin gab Beechcraft zum selben
Zeitpunkt die Auslieferung der 6000’sten (!) King Air bekannt),
doch sollte man bedenken, dass es nur um einen Zeitraum von 10
Jahren geht (die King Air Serie wird seit fast 40 Jahren gebaut)
und dass das Thema „Single Engine IFR“ sich erst einmal
überhaupt durchsetzen musste. Noch Schweizer Wertarbeit ...
immer ist z.B. in Europa gewerblicher IFRFlugverkehr nur mit mehrmotorigen
Flugzeugen gestattet (JAR-OPS 1.525), obwohl man mittlerweile
eindeutig statistisch nachweisen kann, dass eine Propellerturbine
im Betrieb deutlich mehr Sicherheit bietet als zwei Kolbentriebwerke.
Von daher ist die PC12 in Europa nur bei Betreibern zu finden,
die ihre Maschinen selbst fliegen.
Für mich persönlich ist die PC12 schon lange mein Lieblingsflieger.
Das resultiert hauptsächlich aus persönlichen Eindrücken
während der Aero 2001 in Friedrichshafen. Kein anderes Flugzeug
ihrer Größe und Performance bietet so viel Platz und
Komfort, hat ein so übersichtliches und ergonomisches Flightdeck
und sieht dazu noch so gut aus. Jetzt fehlen nur noch die gut
3 Mio. Dollar, um die persönliche PC12 zusammenzustellen:
Mit GPS, Wetterradar, TCAS, GPWS kann man noch einiges auf den
Basispreis von 2,7 Mio. USD draufpacken. Und natürlich darf
auch die individuelle Bemalung, quasi ein Markenzeichen der PC12,
nicht fehlen. Tja, was tun? Lottogewinn, reiche Erbtante oder
Bankü berfall?
Nur leider ist gar nichts Derartiges in Aussicht ...
Es geht auch billiger ...
Flight1 Software macht all denen, die gerade keine 3 Millionen
zu Hand haben (dafür aber einen MS Flugsimulator 2004) ein
gutes Alternativangebot: Seit wenigen Wochen kann man nun online
die PC12, entwickelt durch das F1 Team von Jim Rhoads, kaufen.
Allerdings, in bester Schweizer Tradition, nicht gerade zum absoluten
Niedrigpreis. 26,95$ wollen die Mannen aus Knoxville, Tenessee
für die PC12 haben, verglichen mit dem derzeitigen Einführungspreis
der Dreamfleet Bonanza A36 von 24,95$ kein wirkliches Sonderangebot.
Die Verpackung in den Flight1 Wrapper ist Standard, da allerdings
die Version 2.3 verwendet wurde gibt es keine automatisierte Möglichkeit,
auf einem PC ohne Internetverbindung zu installieren. Da ist man
bei anderen Produkten aus demselben Hause schon weiter: Flight
Environment verwendet den Wrapper 3.0, kann ein „License
Transfer File“ erzeugen und so eine Installation auch ohne
Internet ermöglichen. Da wäre also durchaus noch Raum
für mehr Kundenservice.
Lesen Sie den gesamten Bericht in der aktuellen Ausgabe von FlightXpress
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