In diesem gewaltigen Uhrenladen übersieht sie man leicht, aber die kleinen, verschwommenen Nadeln genießen zurzeit meine volle Aufmerksamkeit. Die Tanks sind fast leer. Der Geschwindigkeitsanzeiger klebt fest ein ganz wenig oberhalb von Mach 0,90, so wie es sein sollte. Schnell ein Blick auf die NAV-Anzeige: wir sind auf Kurs. Es sind nur knapp anderthalb Stunden vergangen, seitdem wir die frische Morgenluft von Indiana verlassen haben und in der dunklen, engen Cockpitkapsel versiegelt wurden. Zum Start durften wir eine kleine Shownummer einlegen: eine kleine Platzrunde, einen tiefen Überflug der Landebahn mit vollem Rohr und dann mit einem atemberaubenden Steigwinkel nach oben hechten und ins Blaue verschwinden. Nur die dicken Rauchschwaden verrieten den Beobachtern am Boden unsere Position.In diesem gewaltigen Uhrenladen übersieht sie man leicht, aber die kleinen, verschwommenen Nadeln genießen zurzeit meine volle Aufmerksamkeit. Die Tanks sind fast leer. Der Geschwindigkeitsanzeiger klebt fest ein ganz wenig oberhalb von Mach 0,90, so wie es sein sollte. Schnell ein Blick auf die NAV-Anzeige: wir sind auf Kurs. Es sind nur knapp anderthalb Stunden vergangen, sei tdem wir die frische Morgenluft von Indiana verlassen haben und in der dunklen, engen Cockpitkapsel versiegelt wurden. Zum Start durften wir eine kleine Shownummer einlegen: eine kleine Platzrunde, einen tiefen Überflug der Landebahn mit vollem Rohr und dann mit einem atemberaubenden Steigwinkel nach oben hechten und ins Blaue verschwinden. Nur die dicken Rauchschwaden verrieten den Beobachtern am Boden unsere Position.
Jetzt herrscht Ruhe. Die Schubhebel sind fast vollständig nach hinten gezogen und das verhaltene Brummen der Triebwerke lullt beinahe ein. Die Maschine läuft sich aber nur warm. Endlich schlägt die Nadel der NAVAnzeige voll zur Seite, wir passieren Pensacola VOR. Ich strecke den Hals und erhasche durch das schmale Seitenfenster die Küste vom Golf von Mexiko. Noch einen Augenblick, meine Schöne. Wir müssen zuerst noch ein Stück auf See, dann dürfen wir auf den neuen Kurs drehen. Als ich den Knüppel sachte nach rechts bewege, neigt sich die Maschine willig zur Seite, als ob sie die ganze Zeit darauf gewartet hätte.Jetzt herrscht Ruhe. Die Schubhebel sind fast vollständig nach hinten gezogen und das verhaltene Brummen der Triebwerke lullt beinahe ein. Die Maschine läuft sich aber nur warm. Endlich schlägt die Nadel der NAVAnzeige voll zur Seite, wir passieren Pensacola VOR. Ich strecke den Hals und erhasche durch das schmale Seitenfenster die Küste vom Golf von Mexiko. Noch einen Augenblick, meine Schöne. Wir müssen zuerst noch ein Stück auf See, dann dürfen wir auf den neuen Kurs drehen. Als ich den Knüppel sachte nach rechts bewege, neigt sich die Maschine willig zur Seite, als ob sie die ganze Zeit darauf gewartet hätte.
Zeit zum Nachtanken. Ein Klick auf einen Schalter, die Klappe der Füllstütze auf der Nase geht auf und die fast leeren Tanks füllen sich zu 75%. Das geschieht so schnell, dass der Autopilot die Kiste leicht durchsacken lässt. Nun dürfen wir endlich: Ich schiebe die vier großen Hebel nach vorne, in den Düsen der J79 züngeln die Flammen der Nachbrenner und die Nadel des Machmeters setzt sich mühelos in Gang. Kein Zittern, kein Schwanken, keine unkontrollierte Bewegung, das Flugzeug pfeilt sich durch die Schallmauer, als ob sie nicht da wäre.Zeit zum Nachtanken. Ein Klick auf einen Schalter, die Klappe der Füllstütze auf der Nase geht auf und die fast leeren Tanks füllen sich zu 75%. Das geschieht so schnell, dass der Autopilot die Kiste leicht durchsacken lässt. Nun dürfen wir endlich: Ich schiebe die vier großen Hebel nach vorne, in den Düsen der J79 züngeln die Flammen der Nachbrenner und die Nadel des Machmeters setzt sich mühelos in Gang. Kein Zittern, kein Schwanken, keine unkontrollierte Bewegung, das Flugzeug pfeilt sich durch die Schallmauer, als ob sie nicht da wäre.
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