Kunstflug für Anspruchsvolle
Cloud9 Frecce Tricolori Advanced

Es liegt buchstäblich in der Luft, das Interesse am Kunstflug in Formation wächst. Es gibt mehrere virtuelle Kunstflugstaffeln, es finden Wettbewerbe statt und die Add-on- Produzenten liefern das passende Fluggerät dazu. In der letzten Ausgabe von FlightXPress wurde das sehenswerte Patrouille Suisse von Flylogic besprochen, mehr oder weniger gleichzeitig erschien auch Frecce Tricolori Advanced von Cloud9.

Mit dieser Reproduktion der MB 339 in den Farben der italienischen Kunstflugstaffel hatte man eigentlich nicht gerechnet, denn dieselben Entwickler hatten vor etwa anderthalb Jahren ein ähnliches Produkt für Lago gebracht. Dies hatte vielleicht keine Glanzleistung der Modellier- und Programmierkunst markiert, war aber ein netter und redlicher Zusatz, mit dem man ohne Probleme Spaß haben konnte. Warum also ein einigermaßen noch aktuelles Produkt komplett neu gestalten? Mit neuen Außenmodellen, neuen Panels und Gauges? „Der wichtigste Grund für die Neuauflage war ein Auftrag der italienischen Luftwaffe, die das Add-on für Werbe- und Marketingzwecke einsetzen wollte“, erklärt Alberto Sangalli, der Chef von Cloud9. „Da war es uns klar, dass wir die alte Version mit ihrer traditionellen Programmierungstechnik nicht einfach auffrischen konnten. Etwas Neues musste her.“ Und das wären von Grund auf neu gestaltete Gmax-Modelle, völlig umgearbeitete Panels, Instrumente in GDI-Technik und das bekannte Pannenmodul von Cloud9.

In Dienst
„Frecce Tricolori Advanced“ ist sowohl als Online-Produkt als auch auf CD-ROM erhältlich. Der Download enthält nur das Flugzeug, die etwas teurere Silberscheibe enthält zusätzlich die Szenerie von Rivolto, der Homebase der italienischen Kunstflugstaffel. Käufer der Downloadversion können andererseits diese Szenerie mit einem Rabatt von 40% erwerben. Ebenfalls Rabatt erhalten sie für den Kauf der Szenerie vom nahegelegenen NATO-Stützpunkt Aviano. Wie bei anderen Produkten von Cloud9 hat der Kunde auch in diesem Fall die Möglichkeit, die Software vor dem Kauf zu testen. Das unregistrierte Produkt kann heruntergeladen, installiert und benutzt werden, allerdings verabschiedet sich Flight Simulator nach 6 Minuten Verwendung.

Bezahlung und die Online-Aktivierung der Produkte von Cloud9 erfolgen über ein neues Menü „Addon Manager“, das in der Befehlsleiste von Flight Simulator hinzugefügt wird. Der Vorgang ist an sich nicht sonderlich kompliziert, hat aber für einige Unmutsäußerungen in verschiedenen Foren gesorgt, insbesondere seitdem Cloud9 eine neue Version ihres Addon Managers eingeführt hat. Daher wird die Aktivierungsmethode im Textkasten auf diesen Seiten näher dargelegt.

Installationsblues
Für die Abwicklung des Geschäfts stützt sich Cloud9 auf die Technik von eSellerate, einem weltweit operierenden Dienstleister für Softwaremarketing und Kopierschutz. Die Methode verlangt eine kurze Verbindung mit dem Internet, um das Produkt nach der Installation zu aktivieren. Dafür ruft man den neuen Menübefehl „Addon Manager“ auf und wählt „Buy“. Damit wird eine Internetseite aufgerufen, in die man die eigenen Daten eingibt.

Die Aktivierung erfolgt sofort, man braucht auf keine E-Mail zu warten und keine Seriennummer einzugeben; es ist nicht mal nötig, den Simulator neu zu starten. Einen Kaufbeleg kann man während der Aktivierung abspeichern, er wird jedoch zusätzlich per E-Mail geschickt. Der Addon Manager sichert auf Wunsch auch eine kleine REG-Datei, einen Registry-Schlüssel, der eine spätere Neuinstallation sehr erleichtert.

Das System von eSellerate erlaubt unendlich viele Wiederinstallationen ohne jegliche Einschränkung auf denselben Computer, wenn man zuvor die Registry-Schlüssel aufbewahrt hat. Hat man die Sicherung des Schlüssels versäumt, muss die Software wieder Online aktiviert werden, wobei zuerst drei automatische Aktivierungen erlaubt sind, danach ist eine Freischaltung durch den Kundendienst von Cloud9 notwendig. Die Aufbewahrung des Registry-Schlüssels ist also sehr zu empfehlen, da hiermit das Add-on unbegrenzt wieder installiert werden kann.

Lesen Sie den gesamten Bericht in der aktuellen Ausgabe von FlightXpress