Das war Amelia Earhart
eine kurze Biografie

Abacus' Themenscenery ermöglicht es Simulatorfliegern, ihren letzen Flug - er sollte der erste Flug einer Frau rund um die Welt sein - nachzuempfinden und erfolgreich am PC abzuschließen. Doch wer war diese Frau, die aus ungeklärter Ursache an jenem 2. Juli 1937, nur wenige Wochen vor ihrem vierzigsten Geburtstag für immer verschwand?

Amelia Mary Earhart wurde am 24. July 1897 im Hause ihrer Großeltern in Atchison, Kansas als Tochter des mäßig erfolgreichen Rechtsanwalts Edwin Earhart und dessen Frau geboren. Sie wächst, gemeinsam mit ihrer Schwester, behütet bei Ihren Großeltern auf. Der Großvater - wohlhabend und zu den einflußreichen Persönlichkeiten in Atchinson zählend, ist von seinem Schwiegersohn, den er als Versager, der es nie zu Ansehen und Wohlstand bringen wird, nicht beeindruckt. Die Ehe von Amelias Eltern ist - wohl auch aus diesem Grunde - keine sonderlich gute. Obwohl Amelias Eltern - nach dem Scheitern des Vaters als selbständiger Anwalt - 1905 nach DesMoines ziehen und die Töchter, die in den ersten Jahren bei den Großeltern bleiben, etwa um 1910 nachkommen lassen, trennt sich die Familie 1914, nachdem Edwin Earhart in den Jahren zuvor übermäßig zu trinken begann und von seinem Dienstgeber entlassen wurde.
Nachdem Amelia Earhart sich 1917 entschließt, eine Ausbildung als Schwesternhilfe zu beginnen, 1918 als Freiwillige in den Lazarettdienst tritt und dort mit den Schrecken des ausklingenden ersten Weltkrieges konfrontiert wird, entschließt sie sich 1919 zum Medizinstudium an der Columbia Universität, daß sie, trotz gutem Studienfortschritt, 1920 wieder abbricht, umzu ihren Eltern, die inzwischen in Kalifornien wieder zusammenleben, zu ziehen. Dort werden dann auch die Weichen für Ihr künftiges Leben nachhaltig gestellt.

Amelia, auf die Flugzeuge als Kind keine besondere Faszination ausgeübt hatten, beginnt sich für das Fliegen zu interessieren. Als sie eines Tages, gemeinsam mit ihrem Vater, das „aerial meet", eine Flugschau am Daugherty Airfield in Long Beach besucht, wird ihr Interesse so groß, daß sie am nächsten Tag als Passagier in einem offenen Doppeldecker-Cockpit sitzt.

„Als wir den Boden verlassen hatten, wußte ich, ich muß selbst fliegen"

erinnerte sich Amelia später an diesen, ihren ersten Flug.

In den darauffolgenden Monaten lernt Amelia Earhart bei Anita „Neta" Snook am Kinner Airfield in Long Beach das Fliegen und kauft im July 1921 ihr erstes Flugzeug, einen Prototyp von Kinner und tauft ihn „The Canary". In dieser Zeit ist sie des öfteren in - glimpflich verlaufende - Unfälle verwickelt, von denen einige sicher auf die Unverlässlichkeit der damaligen Flugzeuge zurückzuführen sind. Dennoch hat ihre Fluglehrerin und Freundin Neta Snook Zweifel an den fliegerischen Fähigkeiten Amelias - ein Gefühl, das auch später noch manche ihrer Pilotenkollegen haben werden.
Ab Oktober 1922 beginnt sich Amelia Earhart an Rekordversuchen zu beteiligen und erzielt mit einem Flug in 14000 ft den Höhenrekord für Frauen, der allerdings nur wenige Wochen hält.
Als sich ihre Eltern 1925 wieder trennen, verkauft Amelia das Flugzeug, kauft einen Wagen - einen auffallenden, gelben Kissel Roadster - und fährt zusammen mit ihrer Mutter nach Boston.

Die Auffälligkeit des Wagens und die Tatsache, daß zu jener Zeit Coast-to-Coast-Touren mit dem Automobil noch Seltenheitswert hatten, ließen die beiden Frauen Aufsehen erregen, wo immer sie auf ihrer Fahrt Halt machten - sei es um zu nächtigen oder um nach dem weiteren Weg zu fragen.
In Boston arbeitet Amelia Earhart als Sozialhelferin im Denison House, kann aber von der Fliegerei nicht lassen. So tritt sie dem Boston Chapter of the National Aeronautic bei und investiert das wenige Geld, das sie hat, in eine Firma, die einen Flughafen baut und Kinner-Flugzeuge im Osten der USA zu vermarkten versucht.

Als eine der wenigen Frauen, die sich für die Fliegerei einsetzen, erregt Amelia in Boston Interesse und landet regelmäßig in den „Klatschspalten" der verschiedenen Zeitungen, die sie immer wieder als „beste Pilotin der USA" preisen. Dies hat zur Folge, daß sie am 27. April 1928 einen Anruf bekommt, der ihr Leben für immer verändern sollte. Denn der Anrufer, Captain H.H. Railey, stellte ihr die Frage

„Wie würde es ihnen gefallen, die erste Frau zu sein, die den Atlantik überfliegt?"

Railey war vom New Yorker Verleger George Palmer Putnam beauftragt worden, eine Frau zu finden, die bereit ist, an einem Flug über den Atlantik teilzunehmen, was bis dahin - Lindbergh hatte den Atlantik ja erst ein Jahr zuvor als erster Mensch in einem Flugzeug überquert - noch von keiner Frau gewagt wurde. Da er zwischen ihr und dem Atlantiküberquerer Lindberg eine Ähnlichkeit entdeckt hatte, kreiierte für sie den Namen „Lady Lindy" und stellte sie eine Woche später George Putnam vor. Putnam war von Amelia beeindruckt und sie nahm sein Angebot an, auch wenn sie auf dem Flug - sie hatte keinerlei Erfahrung mit mehrmotorigen Maschinen, noch mit Instrumentenflug - nur Passagier sein sollte. Zwar wurde sie offiziell zum „Commander" auf diesem Flug ernannt, doch die Durchführung blieb in den Händen der beiden Piloten Wilmer Stultz und Louis Gordon.

 
Sonntag, den 3. Juni 1928 begann - nach mehrmaligen, wetterbedingten Verschiebungen -das Unternehmen. Die dreimotorige Fokker mit dem Namen „Friendship" hob zur ersten Etappe, dem Flug nach Halifax ab. Hier verzögerte sich der Weiterflug - wetterbedingt wieder. Am 18. Juni 1928 war es dann soweit. Die „Friendship" machte sich auf den Weg über den Atlantik. Nach einem Flug von 20 Stunden und 40 Minuten, die meiste Zeit durch dichten Nebel, landete die Maschine schließlich in Burry Port, New South Wales - und nicht in Irland, wie ursprünglich geplant. Mit nur mehr sehr geringem Treibstoffvorrat ...

„Ich glaube zwar, daß grundsätzlich auch Frauen dazu in der Lage wären, ein Flugzeug über den Atlantik zu fliegen, doch bedarf es des Instrumentenfluges, den derzeit sorgar nur ganz wenige Männer wirklich beherrschen. Ich war daher nur Passagier auf diesem Flug, für den die Meriten alleine Wilmer Stultz und Louis Gordon gebühren" betonte Amelia Earhart immer wieder. Dennoch interessierten sich die Reporter nur für sie. Sie waren gekommen um die Frau - oder besser „das Mädchen" wie sie sie zu nennen pflegten - zu sehen, das den Atlantik überflogen hat. Ob in Paris, London oder New York, Amelia Earhart war nun ein Star - selbst der damalige US-Präsident Coolidge beglückwünschte sie telegrafisch zum Erfolg „ihres" Unternehmens. Und George Putnam zog die Fäden, arrangierte, daß ihr Namen in aller Munde war, sie im Rampenlicht blieb.

 

Im September 1928 flog sie alleine von der Ost- zur Westküste der Vereinigten Staaten um dort an den „National Air Races" teilzunehmen, flog zurück nach New York, begann eine Reihe von Vortragsreisen, die Putnam organisiert hatte, um ihr neues Buch „20 Stunden und 40 Minuten" zu bewerben - und George begleitete sie des öfteren auf diesen Reisen. Amelia Earhart und der noch verheiratete George Putnam waren sich nahe gekommen, hatten gleichartige Interessen und Lebenserwartungen entdeckt.

Das Fliegen war zu der Zeit ein relativ neues Transportkonzept und die Industrie bemühte sich, sein Image zu heben. So wurde Amelia Earhart von Trans Continental Air Transport, der späteren TWA, als Assistentin des General Traffic Managers angeheuert und mit der Spezialaufgabe betraut, besonders den Frauen Amerikas das Fliegen schmackhaft zu machen.

So organisierte Amelia das „Cross Country Air Race" für Frauen, das „Los Angeles to Cleveland Women's Air Derby" und den „Ninety-Nines", eine - bis heute sehr bekannte - Vereinigung weiblicher Piloten, die sie damals mit 99 Mitgliedern ins Leben rief und als deren erste Präsidentin sie fungierte.

Amelias Nahverhältnis zu George Putnam war inzwischen nicht unbemerkt geblieben, was dazu führte, daß sich Dorothy Putnam von Ihrem Mann trennte und die Scheidung einreichte.

„... ich war am Fliegen interessiert, er auch. Wir liebten beide die freie Natur, Bücher, Sport... Wir kamen in ein geschäftliches Abhängigkeitsverhältnis, dennoch war es nur eine Freundschaft zwischen uns – dachte ich zumindest zunächst. Zumindest hätte ich niemals, nicht einmal mir selbst, eingestanden, daß ich in ihn verliebt sei...“ erzählte Amelia Earhart einmal über ihr anfängliches Verhältnis zu George Putnam, dessen Heiratsanträge sie widerholt abwies, ehe sie ihm am 7. 2. 1931 doch das Jawort gab.

Amelia arbeitete weiterhin für die Fluggesellschaft, schrieb regelmäßig Artikel für Cosmopolitan und andere Magazine und hielt landesweit Vorträge.

„Würde es Dir etwas ausmachen, wenn ich über den Atlantik fliege?“

George wußte, daß diese Frage kommen mußte. Amelia war nun in der Lage, einen derartigen Flug selbst – nicht nur als „Passagier“ wie 1928 – durchzuführen und benötigte ihn, um weiterhin im Gespräch zu bleiben und auch, um anderen Frauen, die ein derartiges Projekt planten, zuvorzukommen. Seit Lindberghs Flug 1927 hatte niemand mehr den Atlantik alleine in Angriff genommen und so entschied sich Amelia Erhart zu einem Soloflug. Lindberghs Route wollte sie nicht kopieren, so entschied sie sich für einen Flug von Harbour Grace in Neufundland zu den britischen Inseln.

Am 20. Mai 1932, auf den Tag genau fünf Jahre nach Lindbergh startete Earharts modifizierte Lockheed Vega. Mit ihrem üblichen „leichtem Gepäck“ für Langstreckenflüge: Einem Thermos mit Suppe, einer Dose Tomaten Juice und – da sie weder Kaffee noch Tee trank – Riechsalzen, die ihr halfen wach zu bleiben. Etwas abseits vom geplanten Kurs landete sie auf einem Feld in der Nähe der nordirischen Stadt Londonderry. Während sie aus dem Flugzeug kletterte fragte sie einen näherkommenden Mann „Wo bin ich“...der Mann antwortete „in Gallaghers pasture ... kommen sie von weit her?“...“aus Amerika“ war Amelias Antwort.

Mit diesem Flug hatte Amelia Erhart eine Menge Rekorde gebrochen. Sie war nicht nur als erste Frau solo über den Atlantik geflogen, sie war der erste Mensch, der dies zweimal getan hatte. Es war außerdem der längste non-stop-Flug einer Frau und die schnellste Atlantiküberquerung zur damaligen Zeit. Amelia wurde mit Ehrungen aller Art überhäuft. Präsident Roosevelt ehrte sie mit einer speziellen Goldmedaille des National Geographic Institute, Ehrenbürgerschaften, Stadtschlüssel wurden ihr überreicht und sie wurde zur bemerkenswertesten Frau des Jahres gewählt, was eine französische Zeitung noch vor der offiziellen Ehrung zur Frage veranlasste, ob sie denn auch einen Kuchen backen könne. „Ich nehme diese Ehrung im Namen aller Frauen, die Kuchen backen oder sonst etwas gleich wichtiges oder wichtigeres tun können als zu fliegen und im Namen all der Frauen, die heute fliegen an“ war daraufhin ihre pointierte Erklärung bei der Überreichung der Urkunde.

Im Herbst 1934 eröffnet Amelia ihrem Mann, daß ein Pazifiküberflug von Hawaii nach Kalifornien und anschließender Weiterflug nach Washington D.C. ihr nächstes Projekt sei. Zehn Piloten hatten bei derartigen Versuchen bis dahin ihr Leben gelassen. Amelia Earhart schaffte es am 11. Jänner 1935. „Sie haben wieder gepunktet... (und) selbst ’ungläubigen Thomasen‘ gezeigt, daß das Fliegen keine Disziplin ist, die alleine Männern vorbehalten ist.“ telegrafierte Präsident Roosevelt nach ihrer Ankunft in Oakland und gratulierte.

Rund um die Welt – der erste Versuch...

Ehrungen, Vortragstourneen und Verpflichtungen aller Art beschäftigen Amelia Earhart in den nächsten Monaten, ehe sie im Herbst des Jahres erstmals die Idee eines Fluges rund um die Welt aufgreift und diesen auszuarbeiten beginnt. Zwei neue Rekorde peilte sie an: Als erste Frau um die Welt zu fliegen und dies auf der längst möglichen Strecke – der Äquatorialroute. Als Fluggerät wählte sie eine Lockheed Electra 10E, als Navigator Frederick Noonan, einen ehemaligen Navigator auf einem Pan American Pacific Clipper. Der erste Abschnitt der Reise führte am 17. März 1937 von Oakland nach Hawaii, von wo man den zweiten Teil des Pacific in Angriff nehmen wollte. Als Amelia von Luke Field nahe Pearl Habour wieder starten wollte, überkompensierte sie einen kurzen Strömungsabriß am rechten Flügel. Das Flugzeug schwang unkontrollierbar nach links, das Fahrwerke ging zu Bruch und die Electra schlitterte auf ihrem Rumpf die Piste entlang. Glück im Unglück war, daß die Maschine kein Feuer fing. Der Versuch jedoch mußte abgebrochen, das Flugzeug zur Reparatur zurück nach Kalifornien verschifft werden – wo Amelia sich augenblicklich an die Planung eines neuerlichen Versuches machte.

Amelia Earharts letzer Flug

„Ich habe das Gefühl, daß mir nur noch eine guter, bedeutender Flug bleibt und ich hoffe, es ist dieser. Wie auch immer, wenn ich diesen (rund um die Welt-) Flug geschafft habe, denke ich daran, dieses Langstrecken Stuntfliegen aufzugeben.“ bemerkte Amelia Earhart zu Freunden vor ihrem zweiten Versuch, die Welt zu umrunden – und es klingt im Nachhinein wie eine Vorahnung.

Sie hatte beschlossen, die Flugroute umzudrehen, da der zweite Versuch später im Jahr stattfinden würde und die Wettersitiuation in Afrika und der Karibik damit unsicherer wäre. Und so startete Amelia Earhart, nachdem die Electra 10E wieder flugbereit war, am 21. Mai 1937 von Oakland nicht nach Hawaii sondern in Richtung Florida, von wo aus sie am 1. Juni zusammen mit Fred Noonan zu ihrem Flug mit Ziel Oakland, Kalifornien – auf der ‘langen Strecke’ um die Welt – aufbrach. Erstes Ziel war San Juan, Puerto Rico, von wo es an die Nordostecke Südamerikas, weiter nach Afrika und über den afrikanischen Kontinent zum Roten Meer ging. Der nächste Abschnitt – er führte nach Karachi – stellte seinerseits wieder einen Rekord dar: niemand war bis zu diesem Zeitpunkt je nonstop vom Roten Meer nach Indien geflogen. Von Karachi aus ging es am 17. Juni weiter nach Calcutta, dann nach Rangoon, Bangkok, Singapore und Bandoeng.

Monsunwetter verzögerte nun den Weiterflug. Also beschloß man, die Zeit zu nützen und einige der ‘Langstrecken’-Navigationsinstrumente, die davor einige Schwierigkeiten bereitet haben, zu reparieren. Während der Wartezeit erkrankte Amelia an der Ruhr und es dauerte bis zum 27. Juni, ehe sich die Lockheed Electra mit ihren zwei Besatzungsmitgliedern zum Flug nach Port Darwin in Australien in die Lüfte heben konnte. In Darwin wurde der Direction Finder repariert und die Fallschirme verpackt und nach Hause geschickt – sie würden über dem Pazifik wertlos sein.

Am 29. Juni erreichte Amelia Earhart Lae auf Neu Guinea von wo sie wieder einen Artikel – es sollte ihr letzter sein – an den Harold Tribune absetzte. Auf hier aufgenommenen Bildern wirkte sie sehr müde und von Krankheit gezeichnet. Sie war zu diesem Zeitpunkt 22.000 Meilen geflogen und hatte noch 7000 Meilen vor sich – den gesamten Pazifik...

Die Itasca, ein Kutter der US Coast Guard kreuzte in diesen Tagen vor der Insel Howland. Das Schiff sollte als Funkrelaisstation für Amelia dienen.

Amelia Earhart und ihr Navigator Fred Noolan verließen Lae um präzise 00:00 Uhr Greenwich Meantime am 2. Juli 1937. Man nimmt an, daß das Flugzeug mit 1000 Galonen (3785 Liter) betankt war, was eine Flugzeit von 20 bis 21 Stunden erlaubte.
Um 07:20 GMT setzte Amelia Earhart eine Positionsmeldung ab, nach der sich das Flugzeug auf geplantem Kurs, zirka 20 Meilen südwestlich der Insel Nukumanu befand.
Um 08:00 Uhr gab es den letzten Funkkontakt mit Lae. Amelia gab an, in 12.000 ft. auf Kurs zur Insel Howland zu fliegen. Doch es gibt keine überprüfbare Evidenz über den Kurs des Flugzeugs nach Nukumanu. Niemand sah oder hörte es mehr.

Verschiedene kurze, unvollständige Funksprüche wurden von der Itasca mit verschieden starkem Signal später noch aufgefangen, doch wegen ihrer Kürze war man nicht in der Lage, aus diesen ihre Position festzustellen.
Um 19:30 GMT empfing die Itasca den folgenden Funkspruch mit maximaler Stärke: „KHAQQ calling Itasca. We must be on you but cannot see you ... gas is running low ...“ (KHAQQ ruft Itasca. Wir müßten über euch sein, können euch nicht sehen ... haben nur noch wenig Treibstoff)
Um 20:14 GMT, 08:44 Ortszeit, empfängt die Itasca den letzten Funkspruch von Amelia Earhart mit einer Positionsmeldung. Die Itasca sendet noch weiter bis 21:30 GMT. Als man sicher ist, daß das Flugzeug keinen Treibstoff mehr haben kann, in den Pacific gestürzt sein muß, beginnt man mit der Suche, an der sich 9 Schiffe und 66 Flugzeuge beteiligten. Am 18. Juli wurde die Suche eingestellt. Amelia Earhart, Frederick Noonan und die Lockheed Electra wurden bis heute nicht gefunden...


G.F.F.