X-Plane
Neue Standardszenerie fertig

Am Ende war allen die Erleichterung anzumerken. „Kein Opfer war zu groß für dieses Projekt, selbst Austins Verstand nicht“, scherzte Ben Supnik. Die Kraft zu einem letzten Scherz fehlte Austin Meyer, dem Vater des X-Plane, dann aber doch nicht: „Hey, Finger weg von meinem Verstand – ich mag ihn, wie er ist!“

Die Produktionsphase für die neue Standardszenerie für X-Plane war abgeschlossen. Neue Dateiformate, eine neue Rendering Engine, die Szenerie selbst und entsprechende Werkzeuge waren von Laminar Research fertig entwickelt. Und bevor Austin Meyer sich zum Urlaub nach Florida aufmachte, erläuterte er noch ausführlich die gigantische Größe des Projekts – und die wohl nicht minder großen Probleme, die dabei auftauchten.
Drei Eckpfeiler, so Austin, seien markant:
1.) Das Projekt besteht aus einer gewaltigen Menge an Daten
2.) Auch in den monotonsten Gebieten treten keinerlei Reihungseffekte bei den Texturen auf
3.) Die Stadtgebiete sind bisher noch nicht ganz perfekt, werden aber noch deutlich schöner werden.

Eine deutliche Vorwarnung gab Austin hinsichtlich der Dateigröße aus: Unglaubliche 54 Gigabyte belegt die neue Standardszenerie – eine gesamte Installation des MSFS belegt nur einen kleinen Bruchteil dieses Platzes. Empfohlen für die Installation auf der Festplatte sind freie 70 GB; ein großer Teil der Simmer dürfte wohl spontan nicht ausreichend Platz dafür aufbringen. Man mag diese Anforderungen unverschämt oder imposant finden, Festplatten aber sind jedenfalls ziemlich günstig geworden: Für rund 100 Euro gibt’s derzeit 300 Gigabyte.

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