Brandaktuell
German Airports: Düsseldorf

Mit großer Spannung erwartet die Simmer- Szene die Neufassungen der German Airports. Das Team um Thomas Hirsch und Peter Hiermeier gestaltet sämtliche größeren deutschen Flugplätze für den MSFS und gilt schon lange als Weltklasse unter den Szeneriedesignern. Mit der brandaktuellen Fassung von Düsseldorf konnten wir noch vor Veröffentlichung ihr neuestes Werk testen. Sind die GAPs noch immer weltklasse?

Düsseldorf, IATA-Code „DUS“, ist Bestandteil der derzeit in Arbeit befindlichen Neuauflage des dritten Teils der „German Airports“- Serie. Die Homepage des Designerteams lautet www.germanairports.net, und dort sind auch Infos darüber verfügbar, welcher Teil welche Flughäfen beinhaltet. Auch können die Szenerien direkt auf der Homepage erworben werden.

Der komplette Titel „German Airports 3“ wird noch vor Weihnachten, also spätestens mit Erscheinen dieses Hefts, als Kaufhausschachtel erscheinen. Düsseldorf wird – wohl wie auch andere einzelne Flughäfen des Pakets - auch als separater Download über die bekannten Marktplätze von Simmarket oder Aerosoft Online vertrieben werden. Zur Preisgestaltung lagen uns bis Redaktionsschluss keine Informationen vor. Lübeck und Hamburg sind bereits als Downloadversion verfügbar.

Nach der Installation gefällt zunächst der schiere Funktionsumfang der DUS-Szenerie. Das Add-on beschränkt sich nicht auf den eigentlichen Flughafen, stattdessen werden auch markante oder wichtige Teile der Infrastruktur in der Umgebung dargestellt. Der Fernmelde- Brandaktuell German Airports: Düsseldorf turm der Düsseldorfer Innenstadt ist von weithin sichtbar; markant auch das große, südwestlich gelegene Messezentrum; auch die neue Rheinbrücke, die aufgrund ihrer Lage nahe dem Anflug eine besondere Bauweise aufweist, ist vorhanden. Freilich sind jedoch die Besucherterrasse und das neue runde Gebäude am eigentlichen Bahnhof vorhanden.

Damit zum Flughafen selbst: Sämtliche Texturen sind sehr hoch aufgelöst. Super, die überragend schön sauber gearbeiteten Fassaden, kristallklar die Vorfeld- und Rollwegtexturen. Doch die GAP’ler wussten, dass hochaufgelöste Texturen allein nicht unbedingt eine Verbesserung bewirken. Statt Pixel-Quantität muss auch Qualität her, insbesondere bereiten sinnlos hochaufgelöste Texturen Probleme mit einer zu sterilen Wirkung. Doch auch hier brilliert Düsseldorf in der virtuellen Umsetzung. Genau das richtige Maß an Licht- und Schatteneffekten, Schmutz- und Abnutzungsspuren und leichte Farbvariationen machen die Texturen zu den derzeit vielleicht besten ihrer Art. Im Vergleich zu den Weltklasse-Werken von FlyTampa sind die GAP-Texturen noch sauberer, klarer und detailreicher. Vulgo: Besser.

An den einzelnen Parkpositionen wird sich so mancher Simmer zunächst einmal kaum satt sehen können: Aufgemalte, aber abgenutzte Markierungen, Reifenspuren, Ölflecken, Risse im Beton ... Nirgendwo roch es bisher so nach Flugzeug wie auf den GAP-Parkplätzen in EDDL.

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