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Stammleser erinnern sich sicherlich noch an die Vorstellung eines
Freeware B727 Paketes in dieser Zeitschrift im Juni letzten Jahres.
Aus dem ursprünglich einen Artikel wurde damals eine richtige
Kleinserie, und besagte B727 eroberte sich in kurzer Zeit die
Herzen vieler Freeware-Fans. Kein Wunder, denn das Paket war wirklich
eine Top- Zusammenstellung: Ein Panel von Richard Probst mit vielen
Funktionen und dem richtigen „Classic-Touch“, dazu
eine schöne GMAXMaschine von FFX/SGA, hervorragende Flugdynamiken
von Charles Fox und nicht zuletzt ein Top-Sound vom Klangkünstler
Eric Cantu. Noch heute gehört diese Zusammenstellung zu den
Top-Fliegern vieler Flusi-Fans, und dank FS2004 Updates (http://tinmouse.org/
727/index.html) ist es auch heute noch eine Freude, damit zu fliegen.
Aber was machten die Autoren danach? Woran werkeln Richard, Charles
und Eric heute?
Offene Karten ...
Die Antwort findet sich auf der Webseite http://tinmouse.org/index.html.
Dort widmen sich besagte
Autoren seit mehr als einem Jahr dem Klassiker der B737 Familie,
nämlich der Serie - 200. Das Besondere dabei ist die Art
und Weise, wie dieses Projekt der Flusi-Szene gegenüber gehandhabt
wird: Keine Heimlichkeiten in der Stille des eigenen Kämmerleins,
keine „it´s ready when it´s ready“ Antworten,
keine „don´t ask us“ Ausflüchte, wenn man
nach dem Fortschritt des Projekts fragt: Diese B737-200 Entwicklung
vollzieht sich in der Offenheit des Internet, jedermann kann sich
den aktuellen Stand anschauen, ja herunterladen und ausprobieren,
jedermann erhält Einblick in den Quellcode, und jeder Flightsimmer
ist eingeladen, seine Erfahrungen, mögliche Fehler und Schwächen
zu melden, wofür es auf der Webseite eine eigene Datenbank
gibt (lustig übrigens, dass man hier nicht von „Bugs“,
sondern von „Snags“, also „unerwarteten Hindernissen“
spricht). Wahrlich, Kollege Marc Störing hätte seine
reine Freude daran :-). Und die Beiträge der Szene sollen
sich nicht in bloßen Kommentaren erschöpfen: Mithilfe
ist erwünscht, konkret gesucht werden auf der Webseite Gauge-
Programmierer (Erfahrung in C-Programmierung sowie Kenntnisse
der B737-200 Systeme sollte man haben) sowie Texter,
die bei der Erstellung der Dokumentation mitwirken.
Laufende Fortschritte ...
Die Webseite wird unregelmäßig, meist aber
so alle 2-3 Monate aktualisiert, und der gesamte Entwicklungsstand
ist als Download verfügbar. Zum Zeitpunkt des Abfassens dieses
Artikels war der Stand vom 19. Oktober 2004 aktuell, und zu diesem
Zeitpunkt hat das Projekt bereits einen hohen Reifegrad erreicht.
Das Panel ist zu großen Teilen fotoreal und macht einen
wunderbar gebrauchten Eindruck. Wer schon mit dem genannten B727-Panel
vertraut ist, wird sich auch hier auf Anhieb heimisch fühlen,
derselbe Flight Director und Autopilot warten auf den von FMC
und Flugautomatik unabhängigen Bobbykutscher. Aber schön
der Reihe nach:
Das Main Panel gibt es in zwei Varianten: Zum einen „tall“,
d.h. in einer festen Auflösung von 1280*1024, die sich primär
an die Besitzer von TFT-Displays richtet. Diese können ja
bekanntlich ihr Panel nur in einer festen Auflösun g
fahren, denn bei anderen Auflösungen muss interpoliert werden,
was die Qualität der Darstellung deutlich mindert. Zum anderen
gibt es die Panelvariante „short“ für die Besitzer
herkömmlicher Monitore. In jedem Falle ist das Panel nicht
nur vom Anblick her eine schöne Sache, gerade auch die Ablesbarkeit
und Bedienbarkeit steht klar im Vordergrund. „Pilots View“,
d.h. die Blickrichtung nach vorne aus der Position des Piloten
(d.h. mit dem HSI mittig zentriert) ist zwar hier nicht gegeben,
allerdings kann ich persönlich damit ganz gut leben. Denn
immerhin ist dadurch fast alles wichtige direkt auf dem Main Panel
zugänglich, bis hin zum Fahrwerkshebel, dem Autobrake Schalter
und den Flaps. Im Gegensatz zur B727 sitzt der Sperry SP-77 Autopilot
und die Kontrolle für den Flight Director am Glareshield
in der Panelmitte – dadurch entfällt das ständige
Umschalten zum Radio Stack. Autopilot- und Flight Director Annunciators,
Master Caution Warning Lights und die allermeisten Gauges auf
dem Mail Panel sind bereits komplett und funktionieren. Einzig
allein der provisorische Transponder unten mittig erinnert daran,
dass dies hier „Work in Progress“ ist und noch nicht
alle Funktionen fertiggestellt sind.
Lesen Sie den gesamten Bericht in der aktuellen Ausgabe von FlightXpress
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